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Beitrag05.11.2009 um 14:20 (UTC)    
Titel: Straflager wie Guantanamo - Referat

Hallo!

Ich muss leider im Schulfach Religion ein Referat über das Thema "Straflager" halten. Menschenrechte ist der Überbegriff aller Referate, die die ganze Klasse halten müssen.

Nun möchte ich von euch wissen, was ihr von Straflagern, wie etwa Guantanamo eines ist, haltet. Was denkt ihr darüber Question Was wisst ihr darüber Question Bitte schaut aber nicht unter Wikipedia oder unter Google nach. Ich möchte einfach nur wissen, was ihr bei dem Begriff "Straflager" haltet. Welche Stichpunkte fällt euch auf anhieb ein Question

Bitte helft mir Exclamation Einige Infos hab ich ja schon... Ich wollte nur mal wissen, was ihr von diesem Thema haltet und wisst. Ich denke, dass jeder schon mal was von diesem Thema was gehört hat. Razz
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Leben heißt nicht zu warten, bis der Sturm vorüberzieht, sondern zu lernen, im Regen zu tanzen!


Zuletzt bearbeitet von holz-osterholzer am 23.11.2009, 15:24, insgesamt einmal bearbeitet
Beitrag06.11.2009 um 16:10 (UTC)    
Titel:

Ich brauch DRINGEND euere Hilfe! Idea Neutral
Schreibt doch alles, was ihr über Straflager wisst hier rein Exclamation Rolling Eyes

Das wäre echt sehr nett von euch! Wink Razz
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Beitrag07.11.2009 um 14:23 (UTC)    
Titel:

Sollen wir jetzt deine Hausaufgaben machen? ^^

Ich weiß einiges über straflager (hab mich mal damit rein aus interesse auseinander gesetzt) und bin bei dem Thema nicht ganz sicher was man davon halten soll...
das ganze mag vorteile, jedoch auch nachteile haben...

Einerseits kann man sich schon die Frage stellen, warum ein Terrorist einen Fairen Prozess bekommen sollte...schließlich hatte er ja nix gutes im sinne...
Andererseits sollte man sich auch die Frage stellen, wer festlegt, wer gut und wer böse ist?! Das ist meist das FBI, CIA und co. Die Verfolgen i.d.R. nur ihre Eigenen Ziele (z.B. anderen Länder anzuhängen, sie hätten Atomwaffen im Land, oder mit einem mal einen lang jährigen Verbündeten (Osama Bin Laden) als Top Terrorist hinzustellen)

Straflager könnten gute Seiten haben, jedoch werden sie warscheinlich nur schamlos ausgenutzt um leute, die nicht gefügig sind, ohne folgen, wegsperren zu können...
Beitrag07.11.2009 um 17:17 (UTC)    
Titel:

new-grafiker hat Folgendes geschrieben:
Sollen wir jetzt deine Hausaufgaben machen? ^^

Ich weiß einiges über straflager (hab mich mal damit rein aus interesse auseinander gesetzt) und bin bei dem Thema nicht ganz sicher was man davon halten soll...
das ganze mag vorteile, jedoch auch nachteile haben...

Einerseits kann man sich schon die Frage stellen, warum ein Terrorist einen Fairen Prozess bekommen sollte...schließlich hatte er ja nix gutes im sinne...
Andererseits sollte man sich auch die Frage stellen, wer festlegt, wer gut und wer böse ist?! Das ist meist das FBI, CIA und co. Die Verfolgen i.d.R. nur ihre Eigenen Ziele (z.B. anderen Länder anzuhängen, sie hätten Atomwaffen im Land, oder mit einem mal einen lang jährigen Verbündeten (Osama Bin Laden) als Top Terrorist hinzustellen)

Straflager könnten gute Seiten haben, jedoch werden sie warscheinlich nur schamlos ausgenutzt um leute, die nicht gefügig sind, ohne folgen, wegsperren zu können...


Danke für deine Antwort.
Nein, Hausaufgaben braucht ihr nicht für mich zu machen! ^^ Wink

Ich wollt mich nur mal umhören, das ihr über Straflager denkt!

Ja, man kann fast alles von zwei Seiten bedrachten!

Hat sonst noch jemand eine Idee, oder weis noch jemand was Question Ich bin schon gespannt!
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Beitrag16.11.2009 um 06:24 (UTC)    
Titel:

PUSH Exclamation Mr. Green
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Leben heißt nicht zu warten, bis der Sturm vorüberzieht, sondern zu lernen, im Regen zu tanzen!
Beitrag22.11.2009 um 14:31 (UTC)    
Titel:

Ich hab jetzt mein Referat fertig. Morgen ist es dann so weit...

Hier mal mein Referat:

Zitat:
Straflager – Verstöße gegen die Menschenrechte!

In einem Straflager werden Menschen eingesperrt und oftmals auch brutalst gefoltert. Gefangene sind zum Beispiel Terroristen, oder einfach nur Anhänger von kriegsführenden Personen, wie etwa Osama Bin Laden. Diese Menschen werden dort sehr brutal behandelt. Sie werden misshandelt, gefoltert und zu harten Arbeiten gezwungen. Die Häftlinge, die oft auch unschuldig sind, werden zum Beispiel mit Elektroschockern, oder mit Peitschen bestraft, wenn sie gegen Befehle der Wächter verstoßen. Auch eine Methode, die gerne mal von den Gefängniswärtern angewandt wird, ist, dass einem Gefangenen die Augen verbunden werden. Anschließend wird er in eine Wanne gelegt und man lässt auf ihn zum tropfen. So wird erreicht, dass der Gefangene Todesangst bekommt, dass er glaubt zu ertrinken. Dies ist für die Gefangenen unmenschlich und brutal. Manche, die wieder freikommen, haben das ganze Leben lang schwere psychische Schäden.

Ein aktuelles Beispiel für Gefangene in Straflagern sind zur Zeit Tatverdächtige, die mit dem Terroranschlag vom 11. September in New York etwas zu tun haben. Übrigens: Die Insgesamt 5 Drahtzieher sollen die Todsstrafe erhalten.

Eine Organisation, die Menschen verurteilte, hieß Rehabilitation Project Force, kurz RPF. Die RPF verurteile Menschen, die gegen Vorstellungen der Regierung eines Landes oder einfach gegen die Vorstellungen der RPF waren. Der Name Rehabilitation Project Force bedeutet soviel wie Umwandlung, etwas umändern. Damit die Häftlinge „perfekt“ werden, werden sie misshandelt und gefoltert. Dies spricht gegen die Menschenrechte.

Die RPF ist NUR ein Beispiel, für solche Organisationen! Leider hat man über diese Organisation nicht viel rausgefunden, aber sie soll laut verschiedener Internetseiten aus Uganda stammen. Die RPF ist dort eine Partei, die auch schon mal gegen andere Parteien Krieg geführt hatte. Sie ist also schon von „Grund auf Böse“.

Schlimm ist auch, dass man in den Medien fast überhaupt nichts erfährt von diesen Straflagern. Aber es gibt in vielen Ländern solche Straflager, von denen kaum jemand weis, wo diese sich befinden. Die Regierungen verstehen da gut, alles zur vertuschen.

Aber ein Anfang wurde jetzt von den USA gemacht. Die Vereinigten Staaten von Amerika lösen nach und nach das Straflager in Guantanamo auf, zumindest heißt es so. Vielleicht habt ihr ja einmal mitbekommen, dass einige Häftlinge auch nach Deutschland kommen sollen. Für solche Häftlinge ist es aber sehr schwer, wieder in ein normales Alltagsleben zurückzukehren!

Zudem werden in vielen Ländern die Gefangenen abgelehnt. Sie werden von der Gesellschaft einfach nicht mehr aufgenommen, weil man meint, dass die Menschen gefährlich sind. Oft ist es aber nicht so. Regierungsungetreue, die vielleicht auch nur etwas gutes bewirken wollten, die also keine Übeltäter sind, werden auch nicht mehr von der Gesellschaft anerkannt und aufgenommen, da sie in solchen „gefürchteten“ Straflagern waren.

Jeder hat ein Recht auf Freiheit und Gerechtigkeit vor Gericht. Zudem dürfen Menschen nicht misshandelt werden. Immer wieder gehen unglaubliche Bilder um die ganze Welt, wie hier ein Bild aus einen Straflager aus Guantanamo in den USA:


Auf den Bild sieht man Menschen, die von Soldaten beschimpft und misshandelt werden. Dort herrschen unglaubliche Umstände. Die Menschen, die dort gefangen gehalten werden, werden auch teilweise zu Tode gefoltert.


Gefangene, die wieder freikamen, sagen, dass man im Gefängnis keine Briefe schreiben durfte. Man musste dort auch die Gefängniswärter mit „Sir“ anreden. Wenn es hieß: „Sofort hinlegen“ musste man sich auch sofort hinlegen, denn sonst wurde man beispielsweise mit einem Elektroschocker misshandelt oder bekam gleich die Todesstrafe, die aber ganz selten öffentlich wird.

Die freigelassenen Häftlinge beschrieben das Straflager in Guantanamo als Ort der Gehirnwäsche. Dort wird einem alles so eingeprägt, wie es die Aufpasser wollen. Gehirnwäschen werden unterzogen, wenn jemand zum Beispiel eine andere Religion hat, jemand der anders glaubt. Andersgläubigen versucht man durch einen Gehirnwäsche, die gewünschte Meinung einzuprägen.

Gefangene sagten folgendes aus:

1. Gehen war verboten. Man musste die ganze Zeit rennen.

2. Außerhalb der RPF war es uns nicht erlaubt, mit jemandem zu sprechen.

3. Es war uns nicht erlaubt, eine schriftliche oder anderweitige Mitteilung an irgend jemanden außerhalb der RPF zu machen, außer es lag eine Notsituation vor bzw., wenn dies vorab mit dem RPF-Vorgesetzten abgeklärt wurde.

4. Es war uns nicht erlaubt, alleine irgendwo hinzugehen, außer wenn die entsprechende Erlaubnis gegeben wurde. Selbst wenn man zur Toilette ging, musste jemand mitgehen. Man kam auch in Schwierigkeiten, wenn man sah, wie ein anderer oder eine andere allein weggehen wollte, nicht mitging, und es anschließend gemeldet wurde.

5. Wir mussten alle RPF-Vorgesetzten mit „Sir“ ansprechen. Wenn man aus irgend einem Grund außerhalb des RPF jemanden ansprechen musste (und die Erlaubnis dazu erhalten hatte), dann musste man die Betreffenden im Gespräch „Sir“ nennen.

6. Sämtliche Briefe, die wir schrieben, mussten in einen frankierten, unverschlossenen Umschlag gesteckt werden, der dann im RPF-Raum in einen Kasten eingeworfen wurde. Die gesamte ausgehende Post, wurde dann vom „RPF MAA“ gelesen. Es war uns nicht erlaubt, etwas direkt aus der RPF wegzuschicken, einschließlich und insbesondere Privatbriefe.

7. Es war uns nur erlaubt, „RPF designated areas“ („genau bezeichnete RPF-Bereiche“) zu betreten, und für mich war dies das Parkhaus von Fort Harrison (es ist ein 4-stöckiges Wendelparkhaus) und der RPF-Unterrichtsraum, gleich anschließend an den zweiten Stock des Parkhauses. Es war uns nicht gestattet, irgendwo anders hinzugehen, wobei die einzige Ausnahme während den Reinigungsarbeiten am Morgen erfolgte, wenn überall sonst in Fort Harrison saubergemacht wurde.

8. Wir mussten dunkelblaue oder orange Overalls oder dunkelblaue Hemden und Hosen tragen.

9. Es waren uns keine „Luxusgegenstände bzw. -dinge“ erlaubt – für Dinge wie Musik, Fernsehen (einmal wurden 6 Leute zur RPF geschickt, weil sie eine Weile vor dem Fernseher gesessen hatten, in einem Raum, in dem sie sich deshalb aufgehalten hatten, weil sie krank waren), Kartenspielen, Parfüm usw. – all diese Dinge.

10. Es gibt einen Flag-Befehl der Serie 3434, der als „Rocks and Shoals“ („Felsen und Klippen“) bezeichnet wird. Es handelt sich dabei um Strafen, die man erhält für alles was man falsch macht, wie z.B. die Nichterfüllung eines Befehls, das Unterlassen, einen Vorgesetzten mit „Sir“ anzusprechen, gehen anstatt zu rennen, eine Stelle beim Saubermachen eines Spiegels auslassen usw. Die Strafen bestehen darin, dass so und so viele Runden gedreht werden müssen oder so und so viel Mal hinsetzen, aufstehen gefordert wird. Das Rundendrehen besteht aus dem Hinauf- und Hinunterrennen auf der Parkhausauffahrt.

Nun eine Frage an euch: Was haltet ihr von solchen Straflagern? Ist so eine Behandlung mit Schuldigen – aber auch Unschuldigen gerechtfertigt, selbst wenn sie Schuld sind am Tode vieler anderer Menschen?



- Ende -




Hab alles SELBST geschrieben. Nur die 10. Punkte hab ich mir kopiert...

Lest es euch doch durch...
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Leben heißt nicht zu warten, bis der Sturm vorüberzieht, sondern zu lernen, im Regen zu tanzen!
Beitrag22.11.2009 um 14:36 (UTC)    
Titel:



Zuletzt bearbeitet von radio-zauber am 22.11.2009, 15:44, insgesamt 2-mal bearbeitet
Beitrag22.11.2009 um 18:17 (UTC)    
Titel:



DANKE, auf die Seiten bin ich leider noch nicht gestoßen...
Da schau ich gleich nochmal, ob ich nochmal was finde...

ABER: Wie findet ihr mein jetztiges Referat??? (Bilder werden leider nicht angezeigt...) Smile
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Leben heißt nicht zu warten, bis der Sturm vorüberzieht, sondern zu lernen, im Regen zu tanzen!
Beitrag22.11.2009 um 19:55 (UTC)    
Titel:

extrem kurz, auserdem fehlt dort noch irgendwas ^^
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