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Beitrag10.05.2013 um 17:54 (UTC)    
Titel: Intelligente Viren: Zombies [iGStudios]

ZOMBIES MÖGLICH?

Viele Fragen mich, wie ich auf ein solches Thema gekommen bin. Nun ja, ganz einfach: The Walking Dead. Eine sehr faszinierende US-Serie. Im folgenden Text werde ich mit wissenschaftlichen Unterlegungen dieses Thema dokumentieren. Und vorab gesagt: Dieses Themengebiet ist eine sehr große Diskussionsmiene und die Meinungen vieler anderer werden sicherlich nicht meiner Entsprechen, deswegen ist ein Kommentarfeld unter dem Text verfügbar, wo ihr eure fachliche Meinung frei äußern könnt. An Kritiken und Diskussionen nehme ich selbstverständlich gerne teil.

Im Laufe unserer Evolution haben uns Viren befallen und großen Schaden angerichtet. Die wohl bekannteste Seuche wäre die Pest, die unter anderem von 1347 bis 1351 in Europa sein Unheil trieb und unzähligen Menschen das Leben forderte. Aber das ist Vergangenheit. Herkömmliche Viren von heute können kaum so eine Epidemie anrichten, weil wir uns durch Forschung und Sicherheitsvorkehrungen gegen eine bevorstehende Epidemie sofort wehren können. Aber was passiert, wenn ein Virus so stark mutiert, dass die Verbreitung unaufhaltsam ist? Auf diese Frage wird es keine Antwort geben, bis der Mensch es nicht selbst erlebt und bekämpft hat.

Viele mögen jetzt meinen, dass es unmöglich sei ein Virus so mutieren zulassen. Da bin ich nicht ganz derer Meinung, denn natürliche Viren mutieren ständig, indem Sie Form und oder Fähigkeit verändern. Nehmen wir mal als Beispiel das Grippevirus. Es dringt durch Körperkontakt (u. ä.) in den Menschen ein und verteilt das Erbgut, also die DNS oder DNA in die Zellen, wodurch Schleimhaut und Rachen infiziert werden. Jetzt kann sich das Virus ungehindert, vorausgesetzt sie haben sich nicht impfen lassen, im Körper verteilen. So entsteht ein Reproduktionszyklus, wie bei einer Kettenreaktion eines Nuklearsprengkopfes. Nun ja, der Vergleich ist etwas extrem aber dennoch zutreffend. Bei natürlich mutierenden Viren besteht eher eine geringe Wahrscheinlichkeit, dass sie zu sogenannten Superviren mutieren.

Das Stichwort Superviren wirft gleich Erinnerungen an bekannte Filme hoch. Diese haben meistens nichts mit der Realität zu tun. In manchen Filmen sind jedoch wissenschaftliche Hintergründe deutlich erkennbar. Ein gutes Beispiel wäre die Filmreihe Resident Evil, die wesentlich besser ist, als die neuen Resident Evil Spiele. Hauptthema ist eindeutig: Ein außer Kontrolle gegangener Virus vernichtet fast die ganze Menschheit und mutiert immer weiter. Ein Fantasieszenario? Wohl kaum. Geheimlabore wie bei der Umbrella Corp. kann ich mir zwar schwer vorstellen, aber schon im zweiten Weltkrieg wurde mit biologischen Massenvernichtungswaffen geforscht und heute findet es nur hinter verschlossenen Türen statt. Die Technik schreitet immer weiter vor und wir versuchen immer mehr zu erforschen. Das kann mächtig in die Hose gehen. Wir Menschen verwenden neu erforschtes Material immer erst für militärische Zwecke. Erst danach wird es für gute Zwecke verwendet. Ich glaube das liegt einfach in der Natur des Menschen, der durch neue Technologie oder Waffen Macht gegenüber anderen demonstrieren will. Aber ist es wert eine ganze Spezies aufs Spiel zu setzten nur um danach vielleicht eine neue Waffe oder Technologie entwickeln zu können? Manche meinen ja, andere wiederum nein. Meine Meinung ist eher geteilt, denn neue Technologie bedeutet neue Forschungsmöglichkeiten und damit neue Entdeckungen. Andererseits ist es für mich unverständlich, wie man Waffen gegen seine eigene Spezies entwickeln kann.

Kommen wir nun zu den wesentlichen Aspekten meines Berichtes.
Nehmen wir mal an, ein Virus würde durch zahlreiche Mutationen an Intelligenz gewinnen und auf uns Menschen sich spezialisieren. Was braucht ein Organismus, um zu überleben? Natürlich Energie in Form von Eiweißen oder Kohlenhydraten. Dieser Virus schafft es den eigenen Wirt, in dem Fall den Körper eines Menschen, nicht zu zersetzen, sondern davon zu profitieren. Es dringt ins Gehirn ein und besetzt verschiedene Nervenzellen, zum Beispiel den Gleichgewichtssinn, den es jetzt kontrollieren kann. Dasselbe wird auch mit den überlebenswichtigen Sinnesorganen gemacht. Als nächstes wird für Energiebeschaffung gesorgt. Durch Sehvermögen und Gehör ist schnell die nächste Beute ausgemacht und erbeutet. Beim Verspeisen dieser gelangt die Nahrung zwar in den Magen, wird aber nicht weiter vom eigentlichen Körper verarbeitet. Das erledigt das Virus durch Zellspaltung und Energiegewinnung. So könnte, in meinen Augen, ein, durch Viren besetzter, Zombie geschaffen werden. Infizierungsmöglichkeiten sind durch Blutaustausch effizient. Und so wird aus einem gleich zwei oder drei.

Natürlich ist das alles nur Theorie. Dennoch ist es möglich. Erst vor paar Jahren dachte man die Erde sei eine Scheibe und heute bereiten wir schon bemannte Missionen auf den Mars vor. Man merkt nicht, wie schnell sich die Technologie in den letzten Jahrzehnten weiterentwickelt hat. Noch vor siebzig Jahren war der Gedanke, dass es je ein Mensch auf den Mond schafft, kaum vorstellbar.

Ich komme mit diesen letzten Zeilen zum Schluss meines Berichtes. Man weiß nie wann es anfängt und man wird auch nie vorbereitet sein auf eine, noch unbekannte, Gefahr.

© 2013 Georg Gusinski - Vervielfältigen des Berichtes nur durch Genehmigung möglich!

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Ich möchte gerne eure Meinung dazu hören. Per Post hier oder per Kommentar auf
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MfG
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Zuletzt bearbeitet von gfx-art am 10.05.2013, 18:56, insgesamt einmal bearbeitet
Beitrag10.05.2013 um 20:34 (UTC)    
Titel: Re: Intelligente Viren: Zombies [iGStudios]

Hallo,

ein interessantes Thema, da hast du recht.
Allerdings hätte ich in der Tat an einigen Stellen etwas anzumerken:

gfx-art hat Folgendes geschrieben:
Nehmen wir mal an, ein Virus würde durch zahlreiche Mutationen an Intelligenz gewinnen und auf uns Menschen sich spezialisieren.

"Spezialisierte" Viren, so meine ich, gibt es bereits.
Auf ein Vorhandensein von Intelligenz geht das aber nicht zurück, daher die Anführungszeichen.
Allerdings hat es wieviele Milliarden Jahre gedauert, bis sich eine Spezies entwickelt hat, die sich als intelligent bezeichnen kann?

gfx-art hat Folgendes geschrieben:
Was braucht ein Organismus, um zu überleben? Natürlich Energie in Form von Eiweißen oder Kohlenhydraten.

Da ist ein kleiner, aber entscheidender Fehler: Ein Virus ist kein Organismus.
Ein Virus betreibt keine Zellteilung, sondern es benötigt Wirtszellen, die "umprogrammiert" werden und das Virus reproduzieren.

gfx-art hat Folgendes geschrieben:
Dieser Virus schafft es den eigenen Wirt, in dem Fall den Körper eines Menschen, nicht zu zersetzen, sondern davon zu profitieren. Es dringt ins Gehirn ein und besetzt verschiedene Nervenzellen, zum Beispiel den Gleichgewichtssinn, den es jetzt kontrollieren kann. Dasselbe wird auch mit den überlebenswichtigen Sinnesorganen gemacht.

Sozusagen das virale Schweizer Messer, ja?

gfx-art hat Folgendes geschrieben:
Als nächstes wird für Energiebeschaffung gesorgt. Durch Sehvermögen und Gehör ist schnell die nächste Beute ausgemacht und erbeutet. Beim Verspeisen dieser gelangt die Nahrung zwar in den Magen, wird aber nicht weiter vom eigentlichen Körper verarbeitet. Das erledigt das Virus durch Zellspaltung und Energiegewinnung.

Wie ich bereits sagte: Ein Virus betreibt selbst keine Zellteilung und Energiegewinnung.
Es befällt einzelne Zellen, die nach der erfolgen Reproduktion aber absterben.

gfx-art hat Folgendes geschrieben:
So könnte, in meinen Augen, ein, durch Viren besetzter, Zombie geschaffen werden. Infizierungsmöglichkeiten sind durch Blutaustausch effizient. Und so wird aus einem gleich zwei oder drei.

Ohne dir zu nahe treten zu wollen: In meinen Augen hast du einen oder zwei Filme zu viel gesehen. Wink

Und wie du selbst ganz richtig erkennst:
gfx-art hat Folgendes geschrieben:
Diese haben meistens nichts mit der Realität zu tun.


gfx-art hat Folgendes geschrieben:
Man weiß nie wann es anfängt und man wird auch nie vorbereitet sein auf eine, noch unbekannte, Gefahr.

Ein Satz von bestechender Logik: Auf eine unbekannte Gefahr ist man nicht vorbereitet.
Aber dank dir kennen wir die unbekannte Gefahr ja jetzt. Mr. Green
Wink

Ach ja, nur der Vollständigkeit halber:
gfx-art hat Folgendes geschrieben:
Im Laufe unserer Evolution haben uns Viren befallen und großen Schaden angerichtet. Die wohl bekannteste Seuche wäre die Pest, die unter anderem von 1347 bis 1351 in Europa sein Unheil trieb und unzähligen Menschen das Leben forderte.

Pesterreger sind meines Wissens aber Bakterien und keine Viren - und damit in keinster Weise vergleichbar. Wink

Just my two cents, wie der Engländer sagt.

Gruß,
TransInt
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Beitrag15.05.2013 um 18:41 (UTC)    
Titel:

Danke! Wow, sogar der Support antwortet mir!

Endlich eine ehrliche und professionelle Meinung.

Ich habe mich, zugegebener Masen, bei dem Pestbakterium wirklich vertahen. Ich habe falsche Informationen gelesen und als richtig Interpretiert.

Ich werde mein Berich überarbeiten und deine Meinungen berücksichtigen.

Und nein, dieser Text bezieht sich auf keine Filme.
Wie ich schon in den Kommentaren gesagt habe, Filme sind nur eine Inspirationsquelle keine Wissenschaftliche Grundlage


PS.: Ich bin schon sehr lange im HPBK unterwegs, schon seit fast 4 Jahren und es geht Bergabwärts mit dem HPBK. Wieso?
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