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Beitrag18.01.2007 um 14:43 (UTC)    
Titel: XHTML-Transitional?

Hallo,
ich möchte mal fragen, warum beim HTML-Editor alle Werte XHTML-konform umgewandelt werden, obwohl jede Baukastenseite die HTML-Version Transitional benutzt?
Warum ist das so?
XHTML muss doch anders getypt werden als normales HTML Transitional....
______________
Ende.
Beitrag18.01.2007 um 19:20 (UTC)    
Titel:

Kann mir das jemand bea beantworten?
______________
Ende.
Beitrag18.01.2007 um 19:53 (UTC)    
Titel:

Das kann Dir hier nur einer beantworten Wink

Warum das so ist, weiss ich nicht.
Ebensowenig weiss ich, warum nach dem Löschen
von verlinkten Bildern, Texten, Bannern im Quelltext Reste zurück bleiben,
oder warum bei allen Flash-Playern nach 2 maligem editieren der Seite....
immer die XML-Playlist genommen wird.

Warum im Design Iceblue keine Videos von myvideo gehen,
weiss ich leider auch nicht.

Gruss Wolle
______________
Fragen bitte an http://find-templates.de.tl
Beitrag18.01.2007 um 20:06 (UTC)    
Titel: Re: XHTML-Transitional?

karnivorenkultur hat Folgendes geschrieben:
Hallo,
ich möchte mal fragen, warum beim HTML-Editor alle Werte XHTML-konform umgewandelt werden, obwohl jede Baukastenseite die HTML-Version Transitional benutzt?
Warum ist das so?
XHTML muss doch anders getypt werden als normales HTML Transitional....

erstmal, den unterschied zwischen der xhtml bzw. html-variante kann ich dir nicht funktionieren weiß ich net. ich muss mal einen "experten" fragen, was der unterschied ist.

aber ich weiß baukastenseiten benutzen die transitional-variante, weil die strict-variante nicht so viel zulässt. man würde viele probleme bekommen!!!! es funktionieren keine targets und bei der strict-variante werden einige sachen einfach strenger genommen.





Hier habe ich mal nen Teil von Selfhtml



Allgemeines zu XHTML

Während HTML eine relativ neue Erfindung ist, existiert das zugrunde liegende Konzept der Auszeichnungssprachen schon viel länger. HTML ist lediglich eine Auszeichnungssprache unter vielen, allerdings die bislang weltweit erfolgreichste und bekannteste. Ein Merkmal des Konzepts solcher Auszeichnungssprachen ist, dass ihre Bestandteile nicht einfach "frei erfunden" sind, sondern dass es Meta-Sprachen gibt, mit deren Hilfe die Regeln und Bestandteile solcher Auszeichnungssprachen definiert werden.

Bereits seit 1986 gibt es die als ISO 8879 standardisierte Meta-Sprache SGML (Standard Generalized Markup Language = standardisierte verallgemeinerte Auszeichnungssprache). Diese Meta-Sprache erlaubt das Definieren von Auszeichnungssprachen mit Hilfe so genannter DTDs (Document Type Definitions = Dokumenttyp-Definitionen). In den DTDs wird festgelegt, welche Elemente eine Auszeichnungssprache hat, welche zugehörigen Attribute, sowie Regeln, welche Elemente innerhalb welcher anderen Elemente vorkommen können usw. Nun ist SGML sehr ausgereift, gilt aber gemeinhin als ziemlich "sophisticated". So entschloss man sich dazu, eine reduziertere Variante von SGML zu etablieren, und zwar unter dem Namen XML (Extensible Markup Language = erweiterbare Auszeichnungssprache). XML erlaubt ebenso wie SGML das Definieren von Auszeichnungssprachen mit Hilfe von DTDs.

HTML, das Anfang der 90er-Jahre entstand, wurde mit Hilfe von SGML definiert. Bis einschließlich HTML 4.x ist das auch heute noch der Fall. Im Zuge von XML und seiner wachsenden Bedeutung für immer mehr Dateiformate, die auch im Web ihren Einsatz finden, entstand der Wunsch, auch HTML mit Hilfe von XML zu definieren anstatt wie bisher mit SGML. Damit kein Versionenwirrwarr entsteht, entschloss man sich dazu, dieses neue, XML-basierte HTML mit einem neuen Namen und eigener Versionenkontrolle auszustatten. Heraus kam dabei XHTML (Extensible HyperText Markup Language = erweiterbare Hypertext-Auszeichnungssprache).

Seit Januar 2000 liegt XHTML 1.0 als Empfehlung des W3-Konsortiums vor und hat damit den gleichen verbindlichen Stellenwert wie etwa HTML 4.0. XHTML 1.0 ist nichts anderes als der Versuch, das SGML-basierte HTML 4.0 mit Hilfe von XML "nachzubauen". Dahinter steckt keine Spielerei von Designern künstlicher Sprachen, sondern es gibt gute Gründe dafür:

* XHTML ist syntaktisch hundertprozentig kompatibel zu Seite wichtigen XML-Standardsprachen wie SVG, WML, SMIL usw.
* XHTML kann dadurch als Seite Dateninsel innerhalb anderer Sprachen eingebunden werden, und ebenso ist es möglich, diese anderen Sprachen wieder als Dateninsel innerhalb von XHTML einzubinden. So ist es beispielsweise problemlos möglich, eine SVG-Grafik als Dateninsel in eine XHTML-Datei einzubetten. Die SVG-Grafik muss dadurch nicht mehr referenziert werden, sondern ist Bestandteil der XHTML-Datei.
* Durch die gemeinsame syntaktische Grundlage auf der Basis von XML ist es auch möglich, das Auslesen und Verarbeiten über Programmiersprachen zu vereinheitlichen. Genau das geschieht beim DOM (Document Object Model = Dokument-Objektmodell). Das DOM definiert Objekte, Eigenschaften und Methoden für den Zugriff auf Dokumente, die in einer XML-basierten Sprache abgefasst sind. Möglich ist eine solche Anwendung aber nur, weil alle diese Sprachen denselben, XML-bedingten syntaktischen Grundmustern folgen. Da die syntaktischen Grundmuster von HTML denen von XHTML sehr ähnlich sind, ist das DOM in der Praxis auch auf HTML anwendbar. Doch der Wunsch ist verständlich, ein HTML zu haben, das sich exakt an die Syntax von XML hält.
* Was für Script-Sprachen gilt, gilt ebenso auch für Stylesheet-Sprachen. Die selbst XML-basierte allgemeine Stylesheet-Sprache XSL (Extensible Stylesheet Language = erweiterbare Formatsprache) ist genau für diese Zwecke entworfen worden. Sie stellt eine einheitliche Grundlage für alle XML-basierten Sprachen zur Verfügung.

XHTML ist also XML-gerechtes HTML. Der "Nachbau" von HTML 4.0 in XHTML 1.0 ist so weit gelungen, dass es in XHTML die gleichen Elemente, Attribute und Verschachtelungsregeln gibt wie in HTML. Systembedingt durch die Syntax von XML gibt es jedoch diverse Unterschiede im Detail, die Sie kennen müssen, wenn Sie Ihre Web-Seiten in XHTML statt in HTML schreiben wollen.

XHTML hat einen zwiespältigen Charakter, denn einerseits soll es alle Vorteile einer XML-Sprache bieten. Andererseits soll XHTML eine praktische anwendbare Sprache für Webseiten sein. XHTML wurde deshalb so angelegt, dass eine Kompatibilität mit Browsern, die lediglich auf HTML-Syntax ausgelegt sind oder nicht über die nötigen XML-Fähigkeiten verfügen, möglich ist. Tatsächlich verarbeiten die verbreiteten Browser XHTML-Dokumente und stellen sie genauso wie HTML-Dokumente am Bildschirm dar. Die Voraussetzung ist, dass Sie einige Unterschiede beim Schreiben des Codes beachten, die auf dieser Seite aufgelistet sind. Einzelne Probleme, besonders mit älteren Browsern, sind dennoch nicht auszuschließen.

Durch diese Kompatibilität zu HTML-Browsern ergeben sich zwei Arten der Verarbeitung von XHTML. Bei der Verarbeitung als HTML machen sich die Besonderheiten von XHTML beim Betrachten Ihrer Webseite nicht bemerkbar. Viele der Unterschiede zwischen HTML und XHTML kommen nämlich erst dann zum tragen, wenn das XHTML-Dokument nach den Regeln von XML verarbeitet wird. Ebenso entfalten sich die Vorteile von XHTML erst dann, wenn beim Erstellen, Ändern oder Lesen tatsächlich XML-Techniken genutzt werden. Neuere Browser, die XHTML korrekt verarbeiten und darstellen können, sollten ein XHTML-Dokument daher sinnvollerweise als XML verarbeiten. Der Abschnitt nach unten MIME-Typen erläutert, wie sich der Verarbeitungsmodus unter Berücksichtigung der Browserfähigkeiten bestimmen lässt.


Quelle: http://de.selfhtml.org/html/xhtml/unterschiede.htm
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Lukas06.de.tl
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Wissen ist Macht, du bist machtlos.
Beitrag19.01.2007 um 14:08 (UTC)    
Titel: Re: XHTML-Transitional?

[quote="jonas14"]
karnivorenkultur hat Folgendes geschrieben:
Hallo,
aber ich weiß baukastenseiten benutzen die transitional-variante, weil die strict-variante nicht so viel zulässt. man würde viele probleme bekommen!!!! es funktionieren keine targets und bei der strict-variante werden einige sachen einfach strenger genommen.


Der target-Befehl ist jedoch nicht akut gefährdet aus dem HTML-Standard verbannt zu werden, z.B. der Font-Befehl, der ist einer der schlimmsten HTML-Befehle überhaupt und das kann ich mir zum Beispiel auch nicht erklären, weil das mit CSS nur noch komplizierter wird.

Aber zu meiner Frage und diese ist speziell an Blochmann gerichtet, ich verlange auch keine exakte validationsgerechte HTML-Codes, aber wenn die User wissen würden, dass sie XHTML benutzen sollen, warum macht das das niemand?
So etwas umzustellen ist bestimmt verdammt schwer, aber warum musste es erst so einen Fehler geben?
______________
Ende.
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