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Beitrag11.03.2007 um 20:48 (UTC)    
Titel: chemiehausaufgaben ^^

Brauche mal wieder Hilfe bei den Chemiehausaufgaben:
Reduktion von Eisenoxid zu Eisen
Kann mir einer sagen, wie das funktioniert?
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Beitrag11.03.2007 um 20:54 (UTC)    
Titel:

Vielleicht das:

2. Eisen

Reines, also metallisches Eisen ist ein ziemlich weiches, silberweißes Metall. Es hat die Ordnungszahl 26 und steht in der 8. Nebengruppe und der 4. Periode des PSE. Das Eisen bildet mit den nah verwandten Elementen Kobalt und Nickel die sogenannten Eisen - Gruppe.
bullet In der Erdkruste ist Eisen mit 6,2 % das viert häufigste Element und nach Aluminium das zweit häufigste Metall.
bullet Das Eisen gehört zu den unedlen Metallen und kommt daher in der Natur fast nie gediegen also nie elementar vor, sondern überwiegend in Verbindungen. Meist handelt es sich dabei um wasserhaltige oder wasserfreie Oxide.
bullet Eisenminerale finden sich nie alleine, sondern immer auf Begleitgestein, das man als Gangart bezeichnet.
bullet Gesteine, die 20 % oder mehr Eisen enthalten, werden als Eisenerze bezeichnet. Die wichtigsten Eisenerze sind z. B. Magneteisenstein (Fe3O4) auch Magnetit genannt, Roteisenstein ( Fe2O3). Eine Art davon wäre Hämatit, und das häufigste Eisenerz ist der Brauneisenstein und Pyrit (Abb. 3).
bullet Eisen kommt in mehreren allotropen Modifikationen vor (Abb. 4):

1. a - Eisen: Im a - Eisen lösen sich maximal 0,018 % C. Das Würfelgitter hat eine kubisch-raumzentrierte Form und die Mischkristalle werden als Ferrit bezeichnet. In den Mischkristallen besetzen C-Atome die Würfelkanten. Das a - Eisen existiert bei Temperaturen bis 928 °C .

2. g -Eisen: Es bildet kubisch – flächenzentrierte Würfelgitter @ Austenit. In ihm lösen sich max. 2,1 % C und das g - Eisen ist nur im Temperaturbereich von 928 bis 1398 °C zu beobachten.

3. d - Eisen: Im Temperaturbereich zwischen 1398°C und dem Schmelzpunkt, also 1535°C.

Oberhalb von 1535°C existiert nur die Schmelze. Kühlt man eine Schmelze, die mehr als 4,3°C enthält schnell ab, so scheidet sich Cementit Fe3C aus. Das Diagramm ist in vier Spalten eingeteilt. In Eisen, Stahl, Roheisen und Cementit. Je nachdem wie hoch der Prozentanteil an Kohlenstoff ist. Es ist zu erkennen, daß also auch ein Unterschied zwischen Eisen und Roheisen existiert. Chemisch reines Eisen erhält man im Labor durch Reduktion von Oxiden mit H2 bei 400 bis 700°C oder durch Elektrolyse wäßriger Eisensalzlösungen.

Fe2O3 + 3 H2 ® 2 Fe + 3 H2O

Roheisen dagegen wird durch Reduktion von oxidischen Eisenerzen mit Koks hergestellt. Verwendet werden in Deutschland importierte Eisenerze, die einen Eisengehalt von 64% haben. Die Reduktion dieser Eisenerze zum Roheisen erfolgen im Hochofen. Er wird dazu abwechselnd mit Schichten aus Koks und Erz beschickt. Dem voran steht die Vorbereitung aller Rohstoffe für den Reduktions- und Schmelzbetrieb im Hochofen (Abb. 5). Durch Brechen und Sieben werden die Rohstoffe Erz und Koks zerkleinert und auf eine gleichmäßige Stückgröße gebracht (@ klassiert). Um Staubanteile einzubinden und die Durchgasung der Schüttung im Hochofenschacht zu verbessern, werden die Erze gesintert oder pelletiert (Abb. 6). Beim Sintern werden den Erzen gleichzeitig Zuschläge zugesetzt, die während des Hochofenprozesses mit den Erzbeimengungen, also mit der Gangart, leicht schmelzbare CaAl-Silicate @ Schlacke bilden. Wenn die Gangart Al2O3 und SiO2-haltig ist, werden CaO-haltige Zuschläge zugesetzt, wie Kalkstein oder Dolomit. Bei CaO-haltigen Gangarten müssen dann in umgekehrter Weise die Zuschläge SiO2- und Al2O3-haltig sein. Dazu setzt man z. B. Feldspat oder Schichtsilikate ein.


Oder www.google.at
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Beitrag11.03.2007 um 21:29 (UTC)    
Titel:

Schau mal hier ,vielleicht bringt dir das was ?

http://www.uni-bayreuth.de/departments/didaktikchemie/cnat/fa_paare/eisenreduktion.htm
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Das Forum ohne Zensur ,hier könnt ihr die Wahrheit lesen !
Beitrag11.03.2007 um 21:37 (UTC)    
Titel:

magic-121 hat Folgendes geschrieben:

Leider etwas zu kompliziert Crying or Very sad Crying or Very sad




Zitat:
Chemisch reines Eisen erhält man im Labor durch Reduktion von Oxiden mit H2 bei 400 bis 700°C oder durch Elektrolyse wäßriger Eisensalzlösungen.

Da ham wir es ja, genau das, was ich brauche
THX
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Zuletzt bearbeitet von jonas14 am 11.03.2007, 22:38, insgesamt einmal bearbeitet
Beitrag12.03.2007 um 13:14 (UTC)    
Titel:

cool unibayreuth da komm ich her *weltberühmtgefühl* Wink
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Beitrag12.03.2007 um 13:28 (UTC)    
Titel:

Ich habe beim Googlen als erstes Suchergebniss was von der Uni-Bielefeld gefunden, da komme ICH her Very Happy Very Happy

Wir haben das heute besprochen, die richtige Lösung war:
Rodex-Reduktion mit Kohlenstoff (oder so ähnlich, vllt war es auch Kohlenmonooxid)

Damit wird Roheisen hergestellt, weil der Kohlenstoff dem Eisenoxid Sauerstoff entzieht und selber oxidiert, dabei wird das Eisenoxid zu Roheisen reduziert.
Aber ich glaube meine Lösung war auch richtig.
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Beitrag12.03.2007 um 17:06 (UTC)    
Titel:

flymax hat Folgendes geschrieben:
cool unibayreuth da komm ich her *weltberühmtgefühl* Wink


Allgemein die Uniseiten der Deutschen sind ungemein praktisch, wenn ich Probleme habe. Die Leipziger nehm ich im Deutsch, die Kölner im Physik (glaub ich)...
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