Backlinks aufbauen

aus der Kategorie "Suchmaschinenoptimierung"
Schwierigkeitsgrad: Fortgeschritten

Backlinks aufbauen Links zu deiner Webseite ("Backlinks" genannt) sind eines der zentralen Rankingfaktoren von Suchmaschinen wie Google. Es ist deswegen wichtig, möglichst viele dieser Backlinks zu bekommen. In diesem Artikel möchte wir einige Möglichkeiten vorstellen, um an Links für deine Homepage zu kommen.

Im Bekanntenkreis fragen

Betreibt jemand in deinem Bekanntenkreis eine Webseite? Dann bitte ihn doch darum, einen Link auf deine Webseite zu setzen.

Verbandswebseiten, Branchenbücher und Linkverzeichnisse

Zu fast jeder Branche gibt es passende Verbände, Branchenbücher oder Linkverzeichnisse, die auflisten, welche Webseiten/Firmen es aus der jeweiligen Branche gibt. Diese Webseiten haben meistens ein Formular oder eine Kontakt-Mailadresse, die man zum Einsenden neuer Linkvorschläge nutzen kann.

Konkurrenz-Analyse

Finde heraus, welche Webseiten bei "deinem" Suchbegriff weit oben stehen. Es gibt diverse Tools, mit denen du unter Anderem herausfinden kannst, welche Backlinks diese Konkurrenzseite hat.

Lass dir diese Backlinks anzeigen und versuche herauszufinden, wie die Konkurrenz einen Link auf dieser Webseite bekommen hat. Oft reicht schon eine kurze, freundliche Mail an den Webseitenbetreiber aus, um die Menge deiner Backlinks aufbauen zu können.

Eines von vielen Tools, welches die Backlinks einer beliebigen Domain anzeigt, ist das Tool von majesticseo.com. Dort gibst du oben in das Suchfeld einfach einen Domainnamen ein und bekommst eine generelle Übersicht über die Webseite. Unter "Backlinks" werden dir einige Seiten angezeigt, die einen Link auf die Seite gesetzt haben. Um alle Backlinks anzuzeigen, wird ein kostenloser Account bei majesticseo.com benötigt.

Links tauschen

Links zu tauschen bringt einen Effekt auf deine Position bei Google, wenn auch keinen so großen, als wenn der Link nicht "getauscht" sondern nur einseitig wäre.

Wenn deine Seite A auf eine Seite B verlinkt, die Seite B wieder zurück zu A linkt, ist das aus Sicht von Google etwas weniger eine objektiv Empfehlung für die verlinkte Webseite, als wenn nur in eine Richtung verlinkt werden würde. Man nennt diese Art des Linktauschens (A zu B, B zu A) einen reziproken Linktausch

Viele Webseitenbetreiber umgehen dieses Problem, indem sie mehrere Webseiten betreiben und über die Webseiten hinweg tauschen. Wenn du z.B. die Webseiten A und B betreibst, könntest du dem Betreiber der Webseiten C und D anbieten, dass du von A auf C linkst, und er dafür von D auf B. Diese Art von Tausch wird ein nicht-reziproker Linktausch genannt.

Doch Vorsicht: Google ist eine recht intelligente Suchmaschine. Die meisten nicht-reziproken Linktäusche kann Google anhand verschiedenster Techniken durchschauen. So liegt die Webseite A und B des Webseitenbetreiber häufig beim gleichen Provider, wodurch die IPs der Domains möglicherweise gleich oder zumindest ähnlich aussehen. Wenn diese Webseiten nun Backlinks von Domains haben, dessen IPs ebenfalls ähnlich aussehen, könnte das verdächtig wirken.

Auch weiß Google möglicherweise anhand des Impressums der Webseite oder den Whois-Eintrag der Domain, wer die Webseite betreibt. Dadurch ist recht nachvollziehbar, dass hier einfach nur "getauscht" wurde.

Presse / Nachrichtenseiten

Das Thema "Presse" zum Backlinkaufbau zu nutzen ist nicht für jede Webseite ein geeignetes Mittel. Wenn du z.B. deine eigene Homepage als Informationsseite über deinen Hamster Max betreibst, wird vermutlich leider kein Magazin der Welt darüber berichten, wenn Max nicht gerade ein begnadeter Pianospieler oder Zauberkünstler ist.

Für kleine Gewerbe, die einen real exisiterenden Laden haben, kann sich eine freundliche Mail an eine Lokalredaktion aber rentieren. Links von Nachrichtenseiten, auch lokalen, sind häufig vergleichsweise stark, da diese Webseiten häufig ihrerseits viele Backlinks von anderen Webseiten haben.

Links kaufen

Viele Portale bieten den Nutzern an, gegen Entgeld Links zu setzen. Man sollte damit allerdings recht vorsichtig sein, da Google den Ankauf von Links in seinen Richtlinien für Webmaster verbietet.

Die Realtität zeigt jedoch, dass sehr viele Webseitenbetreiber auf diese Art des Linkaufbaus zurückgreifen und bisher ungeschoren "davonkamen". Auch sollte man vorsichtig sein, da gerade im Bereich SEO viele schwarze Schafe unterwegs sind, die einem beispielsweise Backlinks von Seiten verkaufen möchten, welche qualitativ minderwertig sind oder keinerlei Wert haben. Gutes gehört hat man zuletzt von Portalen wie rankseller.com oder teliad.de.


Zurück zur Übersicht