Eine Event-Webseite erstellen

aus der Kategorie "Webdesign"
Schwierigkeitsgrad: Anfänger

Diese 10 Dinge gilt es zu beachten!

Vereine benötigen Webseiten, Unternehmen benötigen Webseiten und Restaurants benötigen ebenfalls Webseiten. Doch wie sieht es mit vergänglicheren Dingen aus? Ein Event zum Beispiel. Ist es wirklich notwendig, dass eine Veranstaltung eine eigene Webpräsenz erhält? Die Antwort lautet ganz klar ja! Doch es kommt auf die Umsetzung an: Eine gut gestaltete Event-Webseite kann ein ausverkauftes Haus sichern, eine schlecht gemachte Homepage jedoch auch potenzielle Gäste vergraulen.

Event-Webseite registrieren

Willst Du also interessierte Homepagebesucher von deiner Veranstaltung überzeugen, damit sie im Idealfall ein Ticket für Dein Event kaufen, solltest Du die folgenden Tipps unbedingt beherzigen.

1. Geradlinigkeit

Der wichtigste Punkt, warum du eine Event-Webseite brauchst, ist natürlich der Verkauf von Tickets. Das bedeutet im Umkehrschluss, dass Du die Homepage komplett darauf ausrichten solltest, dieses Ziel zu erreichen. Natürlich ist damit nicht gemeint, überall plump einen Verkaufsbutton anzubringen und darauf zu hoffen, dass der Kunde ihn möglichst schnell anklickt. Vielmehr geht es darum, mit jedem Bild, jedem Text und jedem Designelement zum Verkauf hinzuführen und den Interessenten anzuregen, an der Veranstaltung teilnehmen zu wollen.

Verzichte auf eine überladene Struktur, trenne Dich von Spielereien, wie beispielsweise Plug-Ins, die Du nicht wirklich benötigst. Die Frage sollte stets lauten: Bietest du dem Besucher durch das Element einen Mehrwert, der ihm die Veranstaltung näherbringt, oder nicht? Ist Letzteres der Fall, so kannst Du in den allermeisten Fällen darauf verzichten.

2. Qualität

Das geradlinige Design der Veranstaltungswebseite trägt wesentlich zur positiven Nutzererfahrung bei. Dadurch machst Du dem User Lust auf Dein Event. Doch daneben kommt es vor allem auf die Qualität der Inhalte an. Wähle beispielsweise aussagekräftige Bilder, die das Feeling Deiner Veranstaltung perfekt transportieren. Planst du eine Elektro-House-Party und hattest zuvor bereits ähnliche Veranstaltungen organisiert? Dann bieten sich Fotos an, die tanzende und feiernde Menschen zeigen. Achte darauf, dass es zwischen dem Thema deines Events und den verwendeten Bildern keine Konflikte gibt. Es sollte auf den ersten Blick ersichtlich sein, was den Gast erwartet – selbst wenn er die Beschreibungen nicht liest.

Wichtig ist auch die Auflösung und die Qualität der Bilder. Pixelige Fotos oder schlecht geschossene Bilder machen niemandem Spaß und schrecken eher ab, als dass sie Lust auf mehr machen. Manchmal kann das sogar soweit gehen, dass der User die Seite verlässt und Dein Event abschreibt. Deshalb bedenke: Die Besucher Deiner Webseite werden stets die Qualität deines Internetauftritts mit der Qualität deiner Veranstaltung verbinden. Das bedeutet, dass eine durchschnittliche Homepage bei vielen Usern den Eindruck erweckt, dass die Veranstaltungen leidlich unterhaltsam wird, wohingegen tolle Fotos und Videos als Anheizer wirken und Ticketverkäufe generieren können.

Wichtig ist auch ein einheitlicher Auftritt: Investiere genug Zeit in das Entwickeln deines Logos, der Farben, die du für die Homepage verwendest und auch in die Typografie. All dies transportiert Emotionen, die Du hervorrufen möchtest, denn schließlich ist dies das Ziel jedes Events: Emotionen wecken! Damit dies auch auf mobilen Geräten gelingt, achte auch auf die Lesbarkeit und Verständlichkeit deiner Logos und Grafiken auf Mobilgeräten.Homepage-Baukasten.de bietet zwar automatisch auf Smartphones und Tablets optimierte Seiten, doch Logos und Bilder sollten trotzdem stets auf ihre Lesbarkeit und Erkennbarkeit überprüft werden.

3. Der Header

Eine Veranstaltung zu erstellen, bedeutet auch stets ein Stück weit eine Marke zu branden. Das Event soll den Gästen ein Begriff sein. Damit sie es auch ihren Freunden und Bekannten erzählen, ist ein griffiger Name und ein einprägsames Logo eine gute Idee. Dadurch brennt sich Deine Veranstaltung tiefer ins Gedächtnis. Sorge deshalb dafür, dass sowohl Name, als auch Logo im Header klar sichtbar sind und sich ihr Design konsistent mit dem Design der Seite verbindet. Der User soll direkt beim ersten Aufrufen Deiner Seite erkennen, wie das Event heißt und es sich unterbewusst sofort einprägen. Viele Besucher von Event-Webseiten gelangen über Suchmaschinen auf sie. Investiere deshalb besondere Sorgfalt in den Header und entwerfe ein Logo, das richtig „knallt“, damit der User sofort weiß, dass er an der richtigen Adresse gelandet ist.

Je gelungener dieser Teil der Homepage gestaltet ist, desto sichtbarer wirst du auch, sobald sich der Kunde deine Veranstaltung ins Gedächtnis ruft. Im Idealfall brennen sich Header, Logo und Name so stark ins Unterbewusstsein, dass sie Emotionen mit der Veranstaltung verbinden und diese später umso stärker wecken, wenn der User abseits der Homepage über das Event spricht. Zudem spielt ein guter Header in die Ersterfahrung der Interessenten hinein. Gemeinsam mit qualitativ hochwertigen Bildern kreierst Du einen emotionalen Moment, der für die Kaufentscheidung hochrelevant ist. Denn zunächst entscheidet das Bauchgefühl des Nutzers, ob das Event für ihn in Frage kommt. Erst danach wird er rational.

4. Kompakte Infos, leicht zu finden

Nun, da der Besucher emotional angefixt ist und dank guter Bilder und klarer Seitenstruktur einen spannenden Eindruck deiner Veranstaltung gewonnen hat und schnell zu den Infos gelangt ist, die ihn interessieren, muss sichergestellt sein, dass er auch wirklich alle Informationen erhält. Es ist eine Sache, die Veranstaltungsdetails gut zu platzieren, doch ebenso wichtig ist, sie vollständig zu kommunizieren.

Was banal klingt, ist nicht immer zwangsläufig gut ausgeführt. Ort, Datum und Zeitpunkt sollten natürlich mit einem Blick ersichtlich sein. Das bedeutet aber eben nicht, dass sie lediglich vorhanden sein müssen. Wichtig ist auch, dass sie, ohne viel herum scrollen zu müssen, zu finden sind und zwar kompakt, aber vollständig präsentiert werden. So ist es beispielsweise eine gute Idee, die Anfahrt mit einer Google Map zu verdeutlichen, statt einfach nur die Adresse aufzuschreiben.

Der Nutzer wird es Dir ebenso danken, wenn Du klar darlegst, wie er den Ort mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichen kann und vielleicht verlinkst Du auch gleich auf passende Ticketoptionen für Bus und Bahn. Übertreibe es nicht mit Infos, doch untersuche genau wie Du einen Mehrwert für den Nutzer schaffst, ohne ihn mit Informationen zu ertränken. Frage Dich, ob Du als Ortsfremder die Veranstaltung mit den vorhandenen Beschreibungen problemlos finden könntest und platziere diese Infos so, dass sie auf einen Blick zu finden und zu erfassen sind. Homepage-Baukasten.de bietet verschiedene Event-Templates, welche Dir schnell und unkompliziert ein ansprechendes Grundgerüst für Deine Veranstaltung zur Verfügung stellen.

5. Das Feeling erzeugen

Nun hast Du bereits vieles richtig gemacht. Der Look Deiner Seite spricht den User an, die Bilder machen Lust auf mehr. Doch auch die Texte sollten auf dieses Niveau gelangen. Mache so prägnant und spannend wie möglich klar, warum deine Veranstaltung einen Besuch wert ist. Professionell editierte und redigierte Texte fesseln den User, sobald er sich ausgiebiger mit der Materie auseinandersetzen will und das Lesen beginnt. Angebote wie content.de empfehlen sich als Anlaufstelle, um gut geschriebene Texte einzukaufen. Das Ziel ist, den Interessenten zu überzeugen, indem Du ihm den Mund wässrig machst und wichtige Infos gibst, die über Bilder allein nicht zu kommunizieren sind.

Achte dennoch darauf, keine Romane zu schreiben, sondern fasse Dich so kurz wie möglich. Eine hervorragende Idee ist es außerdem Zitate von Meinungsführern einzubinden. Ein prominent platzierter Empfehlungssatz einer wichtigen Person (am besten mit deren Foto) wirkt auf die Kaufentscheidung oft Wunder. Aber auch Gäste vergangener Veranstaltungen dürfen zu Wort kommen.

Dabei gilt jedoch wieder einmal „weniger ist mehr“. Zwei oder drei knackige Zitate reichen völlig aus. Sollte es wirklich mehr sein, ist ein eigener Reiter mit Erlebnisberichten eine erwägbare Option. Stelle in jedem Fall sicher, dass Du die Startseite nicht überlädst, denn wie bereits beschrieben ist eine klare Struktur und ein einfaches Auffinden der wichtigen Infos wertvoller als ein Feature-Fest, welches den User erschlägt. Beschränke Dich bei den meisten Texten auf drei oder vier Sätze und nutze Aufzählungen und Absätze, um Textwüsten zu vermeiden.

6. Suchbegriffe und SEO

Ein Kriterium für die Texte auf Deiner Eventseite sind zudem Suchbegriffe. Überlege nach welchen Suchbegriffen die User suchen könnten. Das verbessert dein Google-Ranking und macht es leichter, Deine Veranstaltung zu finden. Beispiele für Schlüsselphrasen wären „Elektroparty in Nürnberg“ oder „Poetry-Slam in Berlin Kreuzberg“.

Nimm Dir genug Zeit, um passende Keywords zu finden und vernachlässige zudem auf keinen Fall die Suchmaschinenoptimierung (SEO). Alle wichtigen Tipps zu SEO und Keywords findest Du auf unseren Tutorialseiten.

7. Der entscheidende Moment (Call-to-Action)

Nun ist der Rahmen geschaffen, um zum wichtigsten Punkt deiner Webseite zu leiten, den Call-to-Action. Dabei handelt es sich um nichts anderes als eine Handlungsaufforderung an den Nutzer und ist im Klartext die Bitte „kauf mein Ticket“. Über prominent platzierte Buttons wird dieses Problem einfach gelöst. Stelle sicher, dass einer dieser Buttons auf der Startseite direkt beim Aufrufen deiner Seite gut für den User sichtbar ist. Nutzer, die bereits sicher sind, dass sie ein Ticket kaufen möchten, werden so direkt abgeholt.

8. Einfacher Buchungsprozess

Nun befindet sich der User bereits im Buchungsprozess, ist also quasi sicher als zahlender Kunde gewonnen, richtig? Mitnichten! Solltest Du einen komplizierten Bezahlprozess oder zu wenige Zahlungsoptionen bieten, können Kunden im letzten Moment doch noch abspringen und werden dann mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht mehr zurückkommen. Stelle also sicher, dass sowohl der Buchungsprozess, als auch die Bezahloptionen keine Frustmomente beherbergen. Je mehr Schritte bis zur Kasse vonnöten sind, desto weniger Kunden werden Tickets kaufen. Das ist wissenschaftlich erwiesen!

9. Sicherungskopie

Oft vergessen, jedoch im Zweifelsfall Gold wert. Denn wenn deine Webseite gehackt werden sollte oder dein Server ausfällt, während der Ticketverkauf läuft, kannst Du über ein Backup alles schnell wieder zum Laufen bringen.

10. Performance-Analyse

Ebenfalls vernachlässigt wird oftmals die Arbeit, die nach der Erstellung der Webseite anfällt. Eine stetige Performance-Analyse hilft, die Seite kontinuierlich zu verbessern. Dazu kannst Du verschiedene Tools nutzen, welche Dir einen guten Überblick über deine Situation verschaffen können. Am gängigsten und auch am wichtigsten ist die Webanalyse. Das verbreitetste Tool hierfür ist Google Analytics, welches Dir im Detail aufzeigt, wie viele Menschen deine Seite erreicht und wie Besucher auf sie stoßen. Doch es gibt noch weitere wertvolle Werkzeuge.

Heatmaps

Ein weiteres gutes Analysetool sind Heatmaps, welche Dir aufzeigen, welche Bereiche Deiner Seite oft angeklickt werden oder bis zu welchem Punkt die Besucher scrollen. Solltest Du beispielsweise im Scrollverhalten Auffälligkeiten bemerken, kannst Du schnell reagieren und Informationen auf der Webseite neu platzieren. Oftmals werden Probleme überhaupt erst durch Heatmaps sichtbar.

Split-Tests

Sogenannte Split-Tests liefern Dir darüber hinaus wichtige Infos zur Leistungsverbesserung, indem sie zwei Versionen Deiner Webseite miteinander vergleichen. Daraus kannst Du ablesen, welche Variante eine bessere Performance bietet, indem Du verschiedene Überschriften, Call-to-Action-Varianten oder auch Layout-Versionen anwendest. Dienste wie Leanplum oder Optimizely helfen hierbei.

Usabilty-Tests

Plattformen wie Peek, Usertesting, TrymyUI oder Usabilityhub bieten (größtenteils gegen Gebühren) qualitative Feedbacks. Dazu werden Personen mit Deiner Seite konfrontiert und danach befragt, woran sie sich erinnern oder wie sie mit dem Nutzerinterface zufrieden waren. Solltest Du hier negative Rückmeldungen erhalten und merken, dass die User die Seite zu kompliziert finden, ist eine Überarbeitung notwendig.

Umfragen

Letztlich sind auch Umfragen deiner Webseitennutzer möglich. Eine gute Methode ist es, Kunden zu befragen, die bereits ein Ticket über Deine Seite gekauft haben. Nach dem Buchungsprozess wird eine optionale Umfrage als weniger störend empfunden und bringt Dir zudem wertvollere Rückmeldung, als eine Befragung von Kunden die sich möglicherweise gar nicht lange mit Deiner Seite auseinandergesetzt haben. Eine Budgetlösung bietet sich zudem an, indem man die Besucher direkt auf der Veranstaltung befragt. Hierbei muss jedoch genau abgewägt werden, denn die Leute kommen in den meisten Fällen schließlich nicht für Fragespiele zu Deinem Event, sondern um sich zu entspannen.

Fazit:

Eine gute Veranstaltungswebseite zu erstellen ist nicht im Vorbeigehen erledigt, lohnt sich aber durchaus. Sofern Du die oben stehenden Grundlagen beherzigst, können Reichweite und Umsatz Deines Events durchaus von deinem Webauftritt profitieren. Bedenke jedoch auch hier, dass weiterhin ein ordentlicher Marketingplan benötigt wird, um deine Veranstaltung einer möglichst breiten Masse vorzustellen. Ein guter Social-Media-Auftritt kann hierbei helfen. Mehr dazu findest Du hier.


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