10 Dinge an die du bei der Erstellung deiner Event-Website denken solltest

aus der Kategorie "Webdesign"
Schwierigkeitsgrad: Anfänger

Event-Lets-Party

1. Geradlinigkeit

2. Qualität

3. Der Header

4. Kompakte Infos, leicht zu finden

5. Das Feeling erzeugen

6. Suchbegriffe und SEO

7. Der entscheidende Moment (Call-to-Action)

8. Einfacher Buchungsprozess

9. Sicherungskopie

10. Performance-Analyse

11. Fazit

Vereine, Unternehmen und Restaurants - so unterschiedlich sie auch sind, sie alle benötigen heutzutage eine eigene Website um auch online präsent zu sein und dort Informationen zur Verfügung zu stellen. Doch wie sieht es mit vergänglicheren Dingen, wie z.B. Events, aus? Lohnt sich eine eigene Webpräsenz für deine Veranstaltung? Die Antwort lautet ganz klar ja! Dabei kommt es aber auf die Umsetzung an: Eine gut gestaltete Event-Website kann ein ausverkauftes Haus sichern, eine schlecht gemachte Homepage jedoch auch potenzielle Gäste vergraulen.

Event-Website erstellen

Damit du mit einer aussagekräftigen Veranstaltungswebsite überzeugen kannst, haben wir im folgenden 10 wertvolle Tipps für dich zusammengestellt. 

1. Geradlinigkeit

Das wichtigste Argument für eine Event-Website ist natürlich der Ticketverkauf. Das bedeutet im Umkehrschluss, dass du die Homepage darauf ausrichten solltest, dieses Ziel zu erreichen. Natürlich ist damit nicht gemeint, überall plump einen Verkaufsbutton anzubringen und darauf zu hoffen, dass der Website-Besucher diesen möglichst schnell anklickt. Vielmehr geht es darum das Interesse deiner Zielgruppe mit jedem Bild, jedem Text und jedem Designelement zu wecken und sie damit zum Ticketkauf zu bewegen.

Aber wie so oft ist auch hier weniger mehr: Verzichte also auf eine überladene Struktur, trenne dich von Spielereien und achte auf eine übersichtliche Website-Struktur. Dein Besucher sollte sich intuitiv auf der Veranstaltungswebsite zurechtfinden und einen schnellen Überblick erhalten können. 

Frag dich bei jedem Element: 

Bietest du dem Besucher hierdurch einen Mehrwert, der ihm die Veranstaltung näherbringt, oder nicht? Ist Letzteres der Fall, so kannst du in den allermeisten Fällen darauf verzichten.

2. Qualität

Auch wenn ein geradliniges und stimmiges Design wesentlich zur positiven Nutzererfahrung beiträgt, ist die Qualität deiner Inhalte von noch größerer Bedeutung. Da niemand von endlosen Textblöcken gelangweilt werden möchte, solltest du vor allem auf aussagekräftiges Bildmaterial setzen. Damit kannst du schon vorab das richtige Feeling für deine Veranstaltung übermitteln. Planst du beispielsweise eine Elektro-House-Party und hattest zuvor bereits ähnliche Veranstaltungen organisiert? Dann bieten sich Fotos an, auf denen feiernde tanzende Menschen zu sehen sind. Wenn du hingegen Gäste für eine wissenschaftliche Konferenz anlocken möchtest, solltest du möglichst seriöse Bilder, beispielsweise von Vorträgen und Podiumsdiskussionen, auswählen. Daher solltest du bei der Bildauswahl stets darauf achten, dass diese das Thema deines Events widerspiegeln und zum Gesamteindruck deiner Website passen. So sollte der potenzielle Besucher auf den ersten Blick erkennen was ihn erwartet – und das noch bevor er beginnt den Text zu lesen.

Geschäftsleute-auf-einem-Event

Egal um welches Thema dein Event sich dreht - achte unbedingt auf die Qualität des Foto- und Videomaterials. Pixelige oder schlecht geschossene Fotos sind nicht nur unschön, sondern können deinen potenziellen Besucher sogar abschrecken.

Denk immer daran!
Die Qualität deines Internetauftritts steht immer in Verbindung zu der Qualität deiner geplanten Veranstaltung. Je ansprechender du diesen gestaltest, desto höher werden auch die Erwartungen an dein Event sein, was zum Ticketkauf anregen kann.

Zudem ist ein stimmiges Gesamtbild des Internetauftritts von großer Bedeutung. Investiere also genügend Zeit in die Entwicklung deines Logos, die Abstimmung der Farben und die richtige Wortwahl. All diese Elemente können dafür genutzt werden die für dein Event gewünschten Emotionen hervorzurufen. Schließlich geht es bei einem Großteil der Veranstaltungen hauptsächlich um das emotionale Erlebnis an sich. 

Damit dir das unabhängig vom genutzten Medium gelingt, solltest du u.a. auf die Lesbarkeit und Verständlichkeit deiner Logos und Grafiken auf mobilen Endgeräten achten. Zwar bietet dir Homepage-Baukasten.de automatisch auf Smartphones und Tablets optimierte Seiten, jedoch sollten Logos und Bilder trotzdem immer auf ihre Lesbarkeit und Erkennbarkeit überprüft werden.

3. Der Header

Eine Veranstaltung zu erstellen, bedeutet auch stets ein Stück weit eine Marke zu branden. Das Event soll deiner Zielgruppe ein Begriff sein und bestenfalls auch Freunden und Bekannten weitererzählt werden. Darüber hinaus empfiehlt es sich durch Logo und Farbschema einen Wiedererkennungswert zu schaffen, sodass die Event-Besucher jederzeit ein Bild dazu im Kopf haben. Dadurch brennt sich deine Veranstaltung tiefer ins Gedächtnis ein. Sorge deshalb dafür, dass sowohl Name, als auch Logo im Header klar erkennbar sind und sich ihr Design konsistent mit dem Design der Seite verbindet. Dein potenzieller Besucher soll direkt beim ersten Aufrufen deiner Seite erkennen, wie das Event heißt und diesen Namen sofort im Unterbewusstsein abspeichern. Viele Besucher finden ihren Weg auf deine Event-Website über gängige Suchmaschinen wie z.B. Google. Investiere deshalb besondere Sorgfalt in den Header und entwerfe ein Logo, das sofort ins Auge springt, damit der User sofort weiß, dass er an der richtigen Adresse gelandet ist.

Je gelungener dieser Teil der Homepage gestaltet ist, desto besser sind die Chancen auf den gewünschten Wiedererkennungswert. Im Idealfall brennen sich Header, Logo und Name so stark ins Unterbewusstsein, dass beim Besucher eine Verbindung zwischen der Veranstaltung und den erlebten Emotionen entsteht. Sobald dieser dann abseits des Events über das Erlebnis spricht, besteht die Chance, dass Freunde und Bekannte die Emotionen wahrnehmen und ein stärkeres Interesse an der Veranstaltung entwickeln. 

Zudem spielt ein guter Header beim ersten Eindruck des Interessenten eine große Rolle. Gemeinsam mit qualitativ hochwertigen Bildern kreierst du einen emotionalen Moment, der für hochrelevant für die Kaufentscheidung ist. Denn zunächst entscheidet das Bauchgefühl des Nutzers, ob das Event für ihn in Frage kommt. Erst danach beginnt er rational darüber nachzudenken.

4. Kompakte Infos, leicht zu finden

Nun, da der Besucher emotional angefixt ist und dank guter Bilder sowie klarer Seitenstruktur einen spannenden Eindruck deiner Veranstaltung gewonnen hat, muss sichergestellt werden, dass er mit allen benötigten Informationen versorgt wird. Es ist eine Sache, die Veranstaltungsdetails gut zu platzieren, vergiss dabei jedoch nicht diese auch vollständig und eindeutig zu kommunizieren.

Diese Informationen müssen auf deine Veranstaltungswebsite:

  • Name der Veranstaltung
  • Veranstaltungsort
  • Datum, Uhrzeit und Dauer
  • Ticketpreise
  • ggf. Vorverkaufszeitraum
  • evtl. Programmpunkte

Zwar mag das zunächst vielleicht banal klingen, wird allerdings häufig vernachlässigt: Kerninformationen wie Ort, Datum und Zeitpunkt müssen mit einem Blick ersichtlich sein! Dabei reicht das bloße Vorhandensein der Informationen oftmals nicht aus. Weiterhin ist es wichtig, dass sie kompakt und verständlich präsentiert sowie ohne viel scrollen aufgefunden werden. So lohnt es sich die Anfahrt beispielsweise mithilfe von Google Maps bildlich darzustellen, anstatt die Adresse lediglich schriftlich einzufügen. Ebenso wird dein Besucher dir danken, wenn du klar darlegst, wie er den Ort mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichen kann und vielleicht verlinkst du auch gleich auf passende Ticketoptionen für Bus und Bahn. Übertreibe es aber nicht mit Infos, sondern untersuche genau wie du einen Mehrwert für den Besucher schaffst, ohne ihn mit Informationen zu ertränken. Frage dich, ob du als Ortsfremder die Veranstaltung mit den vorhandenen Beschreibungen problemlos finden könntest und platziere diese Infos so, dass sie nicht übersehen werden können. 

Wegbeschreibung zum Event mit Google

Um künftige Eventbesucher und Interessierte auf den aktuellsten Stand zu bringen, sollten Neuigkeiten regelmäßig auf der Veranstaltungswebsite veröffentlicht werden. Hierfür ist eine eigene News-Seite am besten geeignet, da auf diese Weise alle Neuigkeiten zusammengefasst und in chronologischer Reihenfolge nachgelesen werden können. Im Homepage-Baukasten steht dir ein solches Tool kostenlos unter "Extras" zur Verfügung.

Als kleine Hilfestellung für das optimale Grundgerüst deiner Veranstaltungswebsite, bietet dir der Homepage-Baukasten verschiedene Event-Templates, die du mit deinen individuellen Inhalten füllen kannst. 

5. Das Feeling erzeugen

auf Event tanzende Menschen

Nun hast du bereits vieles richtig gemacht und den Grundstein für eine gelungene Event-Website gelegt - das Design samt Bilder spricht deine Zielgruppe an und der Wiedererkennungswert ist sichergestellt. Doch auch die Texte sollten ihren Beitrag dazu leisten. Nutze sie daher um so prägnant und spannend wie möglich klar zu machen, warum deine Veranstaltung einen Besuch wert ist. Professionell editierte und optimierte Texte können dabei helfen deinen potenziellen Besucher zu fesseln und in ihm die Lust auf dein Event zu wecken. Angebote wie content.de empfehlen sich als Anlaufstelle, um gut geschriebene Texte einzukaufen. 

Egal ob du selbst schreibst oder die Texte einkaufst, solltest du dabei die Zielgruppe deiner Veranstaltung berücksichtigen. Ein Party-Event verlangt nach einem anderen Schreibstil, als eine Wirtschaftskonferenz- pass diesen daher auf jeden Fall daran an. Grundsätzlich dienen die Texte auf deiner Veranstaltungswebsite dazu den Interessenten zu überzeugen und darüber hinaus wichtige Infos weiterzugeben, die nicht allein über Bilder kommuniziert werden können.

Achte dennoch darauf, keine Romane zu schreiben, sondern fasse dich so kurz wie möglich. Eine hervorragende Idee ist es außerdem Zitate von Meinungsführern einzubinden. Ein prominent platzierter Empfehlungssatz einer wichtigen Person (am besten mit deren Foto) wirkt auf die Kaufentscheidung oft Wunder. Aber auch Gäste vergangener Veranstaltungen dürfen zu Wort kommen.

Wichtig zu Textpassagen:

  • Beschränk dich auf das Wichtigste
  • Vermeide lange Textblöcke
  • Verwende einfach verständliche Wörter 
  • Integriere Bilder und Videos zur Auflockerung
  • Nutze Aufzählungen und Absätze

6. Suchbegriffe und SEO

Ein Kriterium für die Texte auf Deiner Eventseite sind zudem Suchbegriffe. Überlege nach welchen Suchbegriffen potenzielle Veranstaltungsbesucher suchen könnten und integriere diese sowohl in Überschriften als auch Textpassagen. Achte dabei aber darauf weiterhin natürlich zu klingen und die Keywords nicht in jedem einzelnen Satz zu verwenden. Diese Herangehensweise kann das Google-Ranking deiner Veranstaltungswebsite verbessern, wodurch sie eine höhere Position in den Suchergebnissen erhält. Hierdurch wird die Veranstaltung häufiger angezeigt und leichter gefunden. Beispiele für Schlüsselphrasen wären „Elektroparty in Nürnberg“ oder „Poetry-Slam in Berlin Kreuzberg“.

Nimm dir genug Zeit, um passende Keywords zu finden und vernachlässige zudem auf keinen Fall die Suchmaschinenoptimierung (SEO). Da dieses Thema ebenso wichtig wie umfangreich ist, haben wir hierzu einen eigenen Punkt im Tipps-Bereich erstellt.

SEO

7. Der entscheidende Moment (Call-to-Action)

Nun ist der Rahmen geschaffen, um zum wichtigsten Punkt deiner Website zu leiten: dem Call-to-Action. Dabei handelt es sich um nichts anderes als eine Handlungsaufforderung an den Nutzer und ist im Klartext die Bitte „kauf mein Ticket“. Über prominent platzierte Buttons wird dieses Problem einfach gelöst. Stelle sicher, dass einer dieser Buttons auf der Startseite direkt beim Aufrufen deiner Seite gut für den User sichtbar ist. Nutzer, die bereits sicher sind, dass sie ein Ticket kaufen möchten, werden so direkt abgeholt. Daneben sollte der Kauf-Button ebenfalls in die Preisübersicht integriert werden.

Damit sowohl Interessierte als auch Besucher deiner Veranstaltung jederzeit auf dem neuesten Stand sind, empfiehlt es sich außerdem ein Anmeldeformular für deinen Newsletter zu platzieren.

8. Einfacher Buchungsprozess

Jetzt befindet sich der User bereits im Buchungsprozess, ist also quasi sicher als zahlender Kunde gewonnen, richtig? Mitnichten! Solltest du einen komplizierten Bezahlprozess oder zu wenige Zahlungsoptionen bieten, können Kunden im letzten Moment doch noch abspringen und werden dann mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht mehr zurückkommen. Stelle also sicher, dass sowohl der Buchungsprozess, als auch die Bezahloptionen keine Frustmomente beherbergen. Je mehr Schritte bis zur Kasse vonnöten sind, desto weniger Kunden werden Tickets kaufen. Das ist wissenschaftlich erwiesen!

9. Sicherungskopie

Oft vergessen, jedoch im Zweifelsfall Gold wert. Denn wenn deine Webseite gehackt werden sollte oder dein Server ausfällt, während der Ticketverkauf läuft, kannst du über ein Backup alles schnell wieder zum Laufen bringen. So lässt sich mit einfachen Mitteln unnötiger Frust auf beiden Seiten vermeiden.

10. Performance-Analyse

Ebenfalls vernachlässigt wird oftmals die Arbeit, die nach der Erstellung der Website anfällt. Was dir letzte Woche noch optimal erschien, kann sich einige Zeit später als schlechte Idee erweisen. Eine stetige Performance-Analyse hilft, die Seite kontinuierlich zu verbessern und rechtzeitig auf Schwierigkeiten zu reagieren. Dazu stehen dir verschiedene Tools zur Verfügung, welche dir einen guten Überblick über deine Situation verschaffen können. Am gängigsten und auch am wichtigsten ist die Webanalyse. Das verbreitetste Tool hierfür ist Google Analytics, welches dir im Detail aufzeigt, wie viele Menschen deine Seite erreicht und wie Besucher auf sie stoßen. Doch es gibt noch weitere wertvolle Werkzeuge.

Heatmaps

Ein weiteres gutes Analysetool sind Heatmaps, welche dir aufzeigen, welche Bereiche deiner Seite oft angeklickt werden oder bis zu welchem Punkt die Besucher scrollen. Solltest du beispielsweise im Scrollverhalten Auffälligkeiten bemerken, kannst du schnell reagieren und Informationen auf der Webseite neu platzieren. Oftmals werden Probleme überhaupt erst durch Heatmaps sichtbar.

Split-Tests

Sogenannte Split-Tests liefern dir darüber hinaus wichtige Infos zur Leistungsverbesserung, indem sie zwei Versionen deiner Webseite miteinander vergleichen. Daraus kannst du ablesen, welche Variante eine bessere Performance bietet, indem du verschiedene Überschriften, Call-to-Action-Varianten oder auch Layout-Versionen anwendest. Dienste wie Leanplum oder Optimizely helfen hierbei.

Usabilty-Tests

Plattformen wie Peek, Usertesting, TrymyUI oder Usabilityhub bieten (größtenteils gegen Gebühren) qualitative Feedbacks. Dazu werden Personen mit deiner Seite konfrontiert und danach befragt, woran sie sich erinnern oder wie sie mit dem Nutzerinterface zufrieden waren. Solltest du hier negative Rückmeldungen erhalten und merken, dass die User die Seite zu kompliziert finden, ist eine Überarbeitung notwendig.

Umfragen

Letztlich sind auch Umfragen deiner Website-Nutzer möglich. Eine gute Methode ist es, Kunden zu befragen, die bereits ein Ticket über deine Seite gekauft haben. Nach dem Buchungsprozess wird eine optionale Umfrage als weniger störend empfunden und bringt dir zudem wertvollere Rückmeldung, als eine Befragung von Kunden die sich möglicherweise gar nicht lange mit deiner Seite auseinandergesetzt haben.

Bewertung der Eventbuchung

Eine Budgetlösung bietet sich zudem an, indem man die Besucher direkt auf der Veranstaltung befragt. Hierbei muss jedoch genau abgewägt werden, denn die Leute kommen in den meisten Fällen schließlich nicht für Fragespiele zu deinem Event, sondern um es zu genießen.

11. Worauf wartest du noch?

Eine gute Veranstaltungswebsite zu erstellen ist nicht im Vorbeigehen erledigt, lohnt sich aber durchaus. Sofern du die oben stehenden Grundlagen beherzigst, können Reichweite und Umsatz deines Events durchaus von deinem Webauftritt profitieren. Bedenke jedoch auch hier, dass weiterhin ein ordentlicher Marketingplan benötigt wird, um deine Veranstaltung einer möglichst breiten Masse vorzustellen. Ein guter Social-Media-Auftritt ist hierbei heutzutage unverzichtbar. Mehr dazu findest Du hier.



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